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„Unter Eselsbrücken“ Geschichten von Ralf Welteroth
erschienen als get
shorties edition Okt. 2008 im maringo
Verlag Ingo Klopfer/ Stuttgart; 96 Seiten,
Preis 6,90 Eur, ISBN 97839811959 34
Ralf Welteroths Kurzgeschichten
wurden bei der Nacht der Poeten, des Festivals
Schloss Kapfenburg.
In „Unter
Eselsbrücken“ macht er den Titel zum Programm. Welteroth spielt und jongliert
mit den Worten, enthebt sie zeitweise ihrer üblichen Bedeutung und schafft so
skurrile, absurde Sätze und Dialoge, die doch alle wunderbar einfach Sinn ergeben.
Äußerst unterhaltsam und oft mit abgrundtiefem Hintersinn. als „wunderbar groteske Geschichten, des zwischenmenschlichen
Daseins“ beschrieben.
„Es fing gut an. Natürlich fing es nicht gut
an, sondern ziemlich schlecht, aber man sagt unverständlicherweise: „Das fängt
ja gut an“, wenn man eigentlich meint, dass etwas schlecht anfängt. Auf jeden
Fall fing es schon mal gut an.(…)“Aus der Geschichte „Not gegen Elend“
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Badische Zeitung 14.11.2008 von Marianne Schwander
"Ach, man möchte am liebsten sofort nach Pirmasens oder Quedlinburg eilen, um Ralf Welteroth zu beglücken und zum Vollenden des Werks beitragen.(...)
Poesie aus Absurdistan, akrobatische Wort-Jonglagen, krude Alltagsbetrachtungen
und viel Skurriles sind auf 96 Seiten versammelt.
(...) Vergleiche mit Max Goldt drängen sich auf, gehen aber am Kern des Pudels vorbei."
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Lesungen 2008 von und mit Ralf Welteroth:
Do. 6.11. Stadtbibliothek Stuttgart / Mörike Kabinett 20 Uhr
Fr. 7.11. Buchhandlung Dichtung & Wahrheit/ Heilbronn 20 Uhr
Sa. 8.11. Demo Z / Ludwigsburg 20.30 Uhr
So.16.11. Café Swamp / Freiburg/ Tal- 90 ab 20 Uhr
www.swamp-freiburg.de
Mi.04.02.2009 bei "fett & kursiv" im Wohnzimmer Theater/Köln www.fettundkursiv.de
ausführlichere Beschreibungen der Lesetour und Orte bitte hier klicken !
Presse:
Heilbronner Stimme am 10.10 2008 / von Leornore Welzin

Die Feigenbaum-Konstante und andere Kuriositäten
Ralf Welteroth hält vieles in der Schwebe. „Wenn etwas schlecht anfängt, dann sagt man: das fängt ja gut an!“ schreibt der Freiburger Schriftsteller. Im Nebenberuf Musiker und Geschmackspolizist bekennt er, dass seine Überschriften nicht unbedingt mit dem Inhalt korrespondieren.
Was also steckt hinter einem Endlostitel wie: „Ein völlig evangelisches Pferd wird nicht müde zu behaupten, es sei überhaupt nicht müde“? Ebenso absurd und skurril die Geschichte eines Sprachabstinenzlers, der sich vornimmt, eine Woche lang mit nur zwei Wörtern, „Müll“ und „langsam“, auszukommen. Wie lautete der Titel nochmal, fragt man sich am Ende: „Mit einem blauen und einem weinenden Auge“. Ach ja, und grübelt weiter. Keine Regel ohne Ausnahme titelt eine Kulturgeschichte des Transpirierens tatsächlich „Über das Schwitzen“.
Mit Lust an angewandter Chaostheorie streut der passionierte Hobbyfußballer Begriffe ein, wie „Feigenbaum-Konstante“, umspielt „Unter Eselsbrücken“ (bei Maringo frisch edierte Kurzgeschichten) elegant Sprachkonventionen und dribbelt sich von inhaltlicher Bedeutungslast frei. Eine höllisches Vergnügen, den Glauben an die vermeintlich unbestechliche Logik der Sprache auszuhöhlen.
Mehr von der Journalsitin und Autorin Leonore Welzin: http://leowelzin.wordpress.com

Ralf trägt gerne mal Geweih - hat vor kurzem das Lesen erlernt. und spielt für sein Leben gerne Fußball.
Ralf Welteroth ist weit vor der Jahrtausendwende als Sohn seiner Eltern in Waldkirch im Breisgau zur Welt gekommen. Dort auch erste Gehversuche und Spracherwerb sowie Zusatzqualifikation Lesen und Schreiben. Später auch musikalische Initialisierung. Er ist unter dem Namen »Levy Shoemaker« durch die Lande getourt und hat Tonträger mit deutschsprachigen Preziosen veröffentlicht, ist außerdem Mitglied der bundesweit gefürchteten »Geschmackspolizei Freiburg«. Als Autor ist und war er in den verschiedensten Medien präsent, überdies als Moderator, Conférencier und DJ. Der ballgefährliche Fußballhalbgott in Schwarz ist von jeglichen Preisen und Auszeichnungen ist er bisher weitestgehend verschont geblieben. Seine Hobbies sind Minigolf, dialektisches Denken sowie das Umwandeln von Drittel- in Halbwissen. Er lebt mit seiner Lieblingsfamilie in Freiburg, geht dort einer sehr, sehr geregelten Arbeit nach und hat noch so einiges vor.