Vaihinger Kreiszeitung
"Das geht jedem unter die Haut!"
Ludwigsburger Kreiszeitung
„Mal lustige, mal traurige und oft phantasievolle Kurzgeschichten…ein perfekter literarischer Abend. Kurzweilig und unterhaltsam…“
Stuttgarter Nachrichten
„Große Publikumsresonanz. Beste Launen und eine äußerst gelungene Premiere, feiert die get shorties Lesebühne in Göppingen, im Latinum Keller…“
Neue Württembergische Zeitung
„get shorties hat in Marbach eben Kultcharakter- nicht zuletzt dank der fesselnden, oft aus dem Leben gegriffenen Kurzgeschichten, die die Autoren genüsslich aufbereitet haben…“
Marbacher Zeitung
"Mit den Kurzgeschichten werden die Zuhörer literarische entführt. Sie begleiten die Erzähler durch ihren Alltag, im Urlaub oder bei absurden Erlebnissen, sind mitten drin im Geschehen. So soll es bei einer „get shorties“ Lesung sein. Mehr davon!"
Heilbronner Stimme
„Klug beobachtet, gut vorgetragen!“
Neckar-Enz Bote
„Guter Stil, gute Sprache –Im maringo Verlag erscheinen alltagsverträgliche Kurzgeschichten, oft ist ein bisschen schwarzer Humor dabei, unterhaltend sind sie oft – immer aber natürlich kurzweilig.“
Stuttgarter Nachrichten
„Wer das verpasst ist selber schuld.“
Schwäbisches Tagblatt
„Eine Lesung ist, im schlimmsten Fall, langweilig. Im besten Fall ist sie unterhaltsam, regt zum Nachdenken an und bringt die Zuhörer zum Lachen. Demnach war der Abend mit den Kurzgeschichten von “Get shorties” ein Erfolg.“
Badische Zeitung
„Kleine und allerkleinste, fein und scharfgewürzte literarische Häppchen“
Waiblinger Kreiszeitung
„Lecker. Dieses Häppchen waren besser als bei jedem Büffet. Kleine, feine literarische Happen wurde im Café Spielplatz serviert; zeitgenössisch, jung und wild, nachdenklich, selbstironisch, komisch. "get shorties", denn Kurzweil kann was Wunderbares sein. Vor allem, wenn sie am nächsten Tag noch ganz sacht im Hals kratzt.“
Gmünder Tagespost
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Hier jetzt ein paar vollständige Artikel die mit Erlaubnis der Journalisten hier abgebildet werden. Danke!



get shorties im Film Café Göppingen am Mittwoch, den 10 Februar 2010
diesen Artikel finden sie auch unter folgendem Link und wurde uns von der SüdWest Presse zur Veröffentlichung freigegeben: http://www.swp.de/goeppingen/
Göppingen. Die Lesebühne "Get shorties" hatte im rappelvollen Filmcafé dank kleiner, feiner Kurzgeschichten die Lacher auf ihrer Seite. Gleichfalls für Kurzweil sorgte die Band "Single Malt Blues" mit toller Livemusik.
Tolle Mimik, dunkle Reibeisenstimme: Volker Schwarz aus Welzheim, einer von insgesamt vier Autoren, überzeugte auf der "Get shorties"-Lesebühne im Göppinger Filmcafé. Foto: Sabine Ackermann
Nachdem es im Gewölbekeller des Café Latinum zu eng geworden war, präsentierte sich Ingo Klopfers Lesebühne "Get Shorties" nun bereits zum dritten Mal im Göppinger Filmcafé. Mehr als 100 Zuhörer waren der Einladung gefolgt. Wenn das Interesse weiter so wächst, dann muss der Organisator der Kurzgeschichtenlesungen bald ein noch größeres Domizil suchen. Doch das wäre eigentlich schade. Denn zu den knackig-heiteren Erzählungen passen keine großen Säle, gerade die herzig-heimelige Atmosphäre am Lesepult sowie das enge Miteinander des Publikums versprühen den besonderen Reiz. Die reine Männerriege hatte vorwiegend lustige, selbstironische, teilweise gewöhnungsbedürftige und frivole aber auch eine bedrückende Episode im Gepäck.
400 Worte genügten Ingo Klopfer für seine erste Geschichte "Jetzt musst du springen", wobei es um selbst auferlegte Zwänge wie das Verspeisen glitschiger Nacktschnecken oder das systematische Verkraulen der Freundin ging. Erst dann würden die Prüfungen des Lebens klappen. Richtig unappetitlich?
Das wurde es erst beim Treffen zweier Volltrunkener am "Badetag". "Auch sie hat sich gerade daran gemacht, Unverdautes am Waldrand zu kompostieren." Ironisch, freilich stets mit einem Quäntchen Realitätssinn, verbreitete der Verleger akzentuiert und souverän seine literarischen Häppchen.
Dem "Chef" in nichts nach stand Volker Schwarz. Tolle Mimik, dunkle Reibeisenstimme und ohne einen Versprecher verkündete der Welzheimer: "Dein Körper ist dein Tempel." Der Klassiker reihte sich nahtlos in die weitere Chronik einer Midlife Crisis beim Cellulitis-Kongress ein. Mit jeder Menge Witz nebst rasender Geschwindigkeit eroberte er dank seines feinen Gespürs für die deutliche Hervorhebung seiner vielen Glanzpunkte das Publikum. "Er war hässlich, sie war hässlich, die ersten Kinder mussten sie wegschmeißen." Krawumms, das saß.
Etwas schwerer bei seinem Vortrag "Der Mitarbeiter" tat sich der Geislinger Heiko Reimann, der seine Stimme häufig nicht gezielt genug einsetzte. Sein Vortrag klang daher etwas monoton und gehetzt.
Kein Problem hatte hingegen Nicolai Köppel aus Heilbronn. Locker-flockig sowie überaus lässig ließ er seine Blicke während des Lesens im Raum ständig umherwandern. Genüssliche Pausen nach besonders gelungenen Passagen, zum Schreien komisches Mienenspiel, cooler bis böse-sarkastischer Blick - einfach köstlich. Da störte es keinen, dass der "Schauspieler" als "Lügenbold" zudem schlüpfrig-zweideutige Abenteuer erlebte.
"Einen Sprung der Gefühle" nannte Ingo Klopfer seine Erzählung "Herziger". Das war ganz schön starker Tobak, wie unheimlich intensiv er das Sterben einer Krebspatientin mit wirklich all seinen unschönen Begleiterscheinungen offen legte. Besser kann man sein Publikum kaum berühren.
Die Ludwigsburger Kreiszeitung zur "get shorties"-Premiere am 20.11.:
Heilbronner Stimmer zur get shorties Lesebühne am 11.2. 2009 in der Stadtbibliothek Heilbronn
geschrieben von Leonore Welzin
http://leowelzin.wordpress.com/2009/02/14/humor-in-allen-schattierungen/
Humor in allen Schattierungen
Von Leonore Welzin
Heilbronn - Am roten Schimmer des Herzlämpchens kann's wohl nicht liegen. Der Auftrieb bei der achten Lesebühne „get shorties“ in der Stadtbibliothek ist mit über 130 Besuchern größer als unlängst beim Lokalmatador Rainer Moritz.
Ob es am Sänger und Gitarristen Sven Pesic aus Ludwigsburg liegt, dessen melancholische Balladen à la Leonard Cohen und Bob Dylan ans Herz gehend die Beiträge der sechs Autoren musikalisch umrahmen? Oder an den Fans der drei Regio-Schreiber Nicolai Köppel, Harald Riegg und Jole Wagner?
Schülertauglich ist die Veranstaltung allemal, schon wegen ihres Unterhaltungswertes. Autoren ohne Schlips und Kragen, dafür mit Humor in allen Schattierungen. Selbstironie beim Kinder- und Drehbuchautor Marcus Sauermann aus Freiberg am Neckar, der sich als „verkackter Althippie“ ankündigt.
Nur zwei Akkorde
Autobiografisch angehaucht erzählt er die Story eines Rockstars, der
trotz Schlüsselqualifikationen scheitert. Zwar hat er lange,
ungepflegte Haare, kann Hotelzimmer verwüsten, grausam mit Frauen
Schluss machen und Instrumente zerkloppen, nur leider ist er auf der
Gitarre nie über zwei Akkorde hinausgekommen, und so bleibt ihm zum
Zertrümmern nur eine Triangel. 1A-Performance!
„Ich fahr schwarz. Aus Prinzip. Keine Diskussion!“ Einem Fahrgast auf der Strecke Heilbronn-Stuttgart abgelauscht, hat Köppel die Realsatire vormittags im Regionalexpress verfasst, auf der Rückfahrt überarbeitet und keine Stunde später brandaktuell vorgetragen. Klasse!
Heimweg im Suff Ähnlich lakonisch karikiert Riegg seine Erfahrungen als Türsteher im Mobilat. Der nächtliche Nachhauseweg im Suff von Jole Wagners Ich-Erzähler ist eine prima Parodie inflationärer Pilgerweg-Publikationen.
Tragikomisch der innere Monolog der „Chronik eines Liebesdeliriums“ von Marita Scholz. Bitterernst die Story „Hell Seaker“ des Lesebühnen- und Verlagsbegründers Ingo Klopfer, dessen Protagonist Luige den entwürdigenden Umgang der Ärzte mit seiner todkranken Frau mit der Knarre quittiert.
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